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Sieg für Christian Merli in Falperra/Portugal

Christian Merli holt mit dem Osella FA 30 Judd LRM den Gesamtsieg beim 43. Rampa Internacional da Falperra, dem dritten Lauf der Berg-Europameisterschaft in der Nähe von Braga im Norden Portugals.

Erster Sieg 2024
„Wir haben den ersten Sieg 2024 eingefahren. Ich bin geschafft, aber zufrieden. An meinem Auto muss ich noch arbeiten, denn ich komme nicht auf die Zeiten vom letzten Jahr. Ein nervenaufreibendes Rennen mit langen Pausen zwischen den Läufen.

Der letzte Lauf war erst gegen 20 Uhr zu Ende. Beim Training am Samstag war es nass.
Im ersten Rennlauf lagen wir 1”237 hinter Schatz. Im zweiten lief es besser, und wir waren 1”023 schneller als er. Der dritte Lauf war der entscheidende; uns gelang eine gute Zeit und wir haben uns den Sieg gesichert.

Die Organisation? Was soll ich dazu sagen. Sie haben hier die portugiesische Meisterschaft in den Vordergrund gestellt und uns Teilnehmer an der Berg-Europameisterschaft zu Statisten degradiert. Sechs Stunden Wartezeit zwischen den ersten beiden Rennläufen. Es ist schade wegen der Startreihenfolge, und dass das Fahrerlager im Ziel liegt, erschwert uns und dem Rennleiter die Arbeit. Ich bitte schon seit zwei Jahren darum, dass das geändert wird, aber vergeblich. Bei den anderen Läufen zur Europameisterschaft bekommen wir mehr Sichtbarkeit und haben den Vorrang. Schade, denn die Strecke ist super, das Publikum ist fantastisch und warmherzig, und der Veranstalter hat Tribünen und Großbildschirme aufgestellt, auf denen man das gesamte Rennen verfolgen kann. Ich lasse jetzt Ecce Homo aus, auch wenn mir das Rennen sehr gut gefällt, um nach Colorado/USA zu fliegen und mit dem Wolf Aurobay Gb08 2.0 HP die ersten Tests am Pikes Peak zu absolvieren. Die Strecke dort ist unglaublich. Sie beginnt auf 2862 m Höhe und endet nach 19,900 km auf 4300 m. In der Woche darauf folgen weitere Besichtigungsfahrten mit dem Straßenauto und dann vom 7. bis 9. Juni noch einmal Tests mit dem neuen Rennauto.”

Das Wochenende in Portugal
Am Samstag im Regen geht Merli den ersten Trainingslauf mit Vorsicht an und wird 15. in einem durch das schlechte Wetter verzerrten Klassement. Nach einer langen Unterbrechung folgt ein zweiter Trainingslauf auf nasser Strecke. Erster wird Iraola Lanzagorta (Nova NP01) gefolgt von Kevin Petit (Revolt). Christian ist Dritter. Am Sonntag scheint die Sonne, und im ersten Rennlauf auf der 5,200 km langen Strecke erzielt Geoffrey Schatz (Nova Proto NP01 Turbo) die schnellste Zeit vor Christian Merli (Osella FA 30 Judd LRM). Im zweiten Lauf am Nachmittag übernimmt Merli das Kommando. Von den drei Rennläufen werden die zwei besten gewertet. Im dritten Lauf ist der Champion aus dem Trentino erneut vorn, gefolgt von Starck aus Belgien (Nova Proto 01-2) und Kevin Petit (Revolt 3P0). Schatz wird Sechster. Auf der Basis der zwei besten Rennläufe ist der amtierende Europameister Sieger in Falperra, 2”015 vor Schatz und 7”126 vor Starck.

Kalender der Berg-Europameisterschaft 2024
28. April: Rechbergrennen (Österreich), 12. Mai: 52. Subida al Fito (Spanien), 19. Mai: 43. Rampa Internacional da Falperra (Portugal), 2. Juni: 43. Ecce Homo Sternberk (Tschechien), 16. Juni: 26. ADAC Glasbachrennen (Deutschland) 14. Juli: 53. Trofeo Vallecamonica (Italien), 28. Juli: 15. Hill Climb Limanowa (Polen), 18. August: 79. Course de Côte de Saint-Ursanne (Schweiz), 1. September: 30. GHD Ilirska Bistrica (Slowenien), 15. September: 43. Buzetski dani (Kroatien).

Übersetzung von Ruth Scheithauer

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