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Christian Merli zurück in Europa und beim Rennen in Deutschland

Nach der zweiten Runde der Trainingsläufe in Colorado im Vorfeld des legendären Bergrennens Pikes Peak mit dem Wolf Aurobay Gb08 2.0 HP ist Christian Merli von Denver nach Frankfurt und von dort weiter nach Verona geflogen. Gleich in die Werkstatt für die letzten Arbeiten an seinem Osella FA 30 Judd LRM, und bald darauf ging es nach Bad Liebenstein in Thüringen, in Mitteldeutschland nordöstlich von Frankfurt, zum 26. Int. ADAC Glasbachrennen, dem fünften Lauf zur Berg-Europameisterschaft.

Eine hektische Zeit
„Allerdings. Mit dem Rennen in Deutschland wollen wir die Berg-Europameisterschaft offen halten. Es wird schwer, denn mein direkter Konkurrent Geoffrey Schatz mit seinem Nova Proto NP01 ist stark. Ich habe den Lauf in Ecce Homo ausgelassen, aber in Colorado zu fahren ist eine einmalige Gelegenheit, und das ist derzeit meine Priorität. Am Glasbach ist mein Ziel die volle Punktzahl in meiner Gruppe. Am Montag fliege ich von Frankfurt zurück in die USA, wo am Dienstag, Mittwoch und Donnerstag weitere Trainingsläufe auf dem Programm stehen. Leider gibt es eine Terminüberschneidung mit dem Trento – Bondone, und das tut mir wirklich leid. Aber das Rennen in den USA ist eine einmalige Gelegenheit.”

Das Rennen in Colorado
„Es ist unglaublich, und für mich geht ein Traum in Erfüllung. Der Start ist auf 2862 m Höhe, und nach 156 Kurven und Spitzkehren über 19,900 km kommt man auf 4300 m an. Wir haben bisher an zwei Reihen offizieller Tests teilgenommen. Allerdings ist das Training in drei einzelne gezeitete Abschnitte unterteilt. Nur am Renntag absolviert man die gesamte Strecke. Man muss sehr früh aufstehen, gegen 2 Uhr morgens, um zum Parc fermé zu gelangen. Dann wird mit dem Rennfahrzeug auf dem ersten Streckenabschnitt trainiert. Das Gleiche wiederholt sich für den zweiten Abschnitt und dann den dritten. Der ist sehr schnell, und der Abtrieb ist gering, weil die Luft so dünn ist und der Asphalt holprig.

Darunter leiden das Setup, der Motor und auch ich. Bisher haben wir die beste Zeit in der Unlimited-Gruppe, und in der Gesamtwertung liegen wir hinter Romain Dumas auf dem zweiten Platz. Er fährt einen Ford-Pickup F150 Lightning Demonstrator 4x4 mit einem Elektromotor, der ca. 1500 PS leistet. Aber für mich ist es ein Debüt, ich bin ein Rookie, wie sie in den USA sagen. Das Auto ist neu, und die Strecke ist es für mich auch. Das Rennen ist am 23. Juni, und ich werde mein Bestes geben.”

Die Strecke in Deutschland
„Drei Trainings- und zwei Rennläufe auf einer Strecke von 5,500 km, die sehr schön und gut gesichert ist. Nicht übermäßig schnell, ohne Spitzkehren, mit aufeinanderfolgenden Kurven im 3. und 4. Gang. Ein technisch anspruchsvoller, abwechslungsreicher Abschnitt mit einer Schikane, um das Tempo zu reduzieren.“

Kalender der Berg-Europameisterschaft 2024
28. April: Rechbergrennen (Österreich), 12. Mai: 52. Subida al Fito (Spanien), 19. Mai: 43. Rampa Internacional da Falperra (Portugal), 2. Juni: 43. Ecce Homo Sternberk (Tschechien), 16. Juni: 26. Int. ADAC Glasbachrennen (Deutschland) 14. Juli: 53. Trofeo Vallecamonica (Italien), 28. Juli: 15. Hill Climb Limanowa (Polen), 18. August: 79. Course de Côte de Saint-Ursanne (Schweiz), 1. September: 30. GHD Ilirska Bistrica (Slowenien), 15. September: 43. Buzetski dani (Kroatien).

Übersetzung von Ruth Scheithauer

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